Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V.

Freitag, den 22. April 2016

Tourismus bleibt bedeutender Wirtschaftsfaktor in Schwaben

Jahreshauptversammlung des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben mit positiver Bilanz - hervorragende Gästezahlen und mehr als fünf Milliarden Euro Bruttoumsatz im Tourismus laut neuer dwif-Studie

Augsburg/Kempten (TVABS, 22. April 2016) – Der Tourismus bleibt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für ganz Schwaben: Auf der heutigen Jahreshauptversammlung des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben in Roggenburg, Landkreis Neu-Ulm, wurde dies durch eine aktuelle dwif-Studie eindrucksvoll belegt. Demnach stieg der touristische Bruttoumsatz in den vergangenen Jahren weiter auf jetzt über fünf Milliarden Euro. Übernachtungs- und Tagesgäste tragen zu gleichen Teilen zu diesem Ergebnis bei, das vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr (dwif) auf Basis des Jahres 2015 errechnet wurde.

"Diese Studie bestätigt den Tourismus in Allgäu/Bayerisch-Schwaben einmal mehr als wichtige Leitökonomie und als Querschnittsbranche, von der viele Wirtschaftszweige profitieren", so Klaus Holetschek, MdL, der Vorsitzende des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben.  Dr. Bernhard Harrer vom dwif, der die Zahlen in Roggenburg präsentierte, betonte ebenfalls die Bedeutung der ermittelten Ergebnisse. Im Vergleich der Regionen seien steigende Umsätze keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Auch Dr. Peter Hauer vom Tourismusreferat des bayerischen Wirtschaftsministeriums erklärte, Allgäu/Bayerisch-Schwaben sei eine zugkräftige Tourismusdestination mit großem Potential für die Zukunft.

Glänzende Gästezahlen
Dies zeigen auch die Tourismuszahlen, die in Allgäu/Bayerisch-Schwaben 2015 erneut deutlich gestiegen sind. So konnte bei den Gästeankünften ein Plus von 7,8 Prozent auf knapp 5 Millionen Gäste verbucht werden, bei den Übernachtungen ein Zuwachs von 5,2 Prozent auf 14,7 Millionen. Ein Ergebnis der innovativen Marketingarbeit, so Klaus Holetschek, der in diesem Zusammenhang die große Bedeutung der gestiegenen Marketingmittel des Freistaats Bayern für die regionalen Tourismusverbände betonte. Als Herausforderungen nannte er gleichzeitig den hohen Grad der Bürokratisierung im nationalen und europäischen Recht und forderte eine Flexibilisierung, die die Freiheit des Einzelnen wieder in den Vordergrund stellt. "Wir können nicht nur übers Wirtshaussterben reden, wir müssen auch handeln", so Holetschek in seiner Rede.

Schwaben als Kompetenzzentrum für Digitalisierung im Tourismus
Als wichtiges Zukunftsprojekt sieht der Vorsitzende das Thema Digitalisierung. Schwaben soll nach seinen Vorstellungen hier eine Vorreiterrolle in Bayern einnehmen. Angestrebt sei ein Kompetenzzentrum für Digitalisierung im Tourismus in Zusammenarbeit mit den Hochschulen, um den Partnern und Leistungsträgern bei diesem zentralen Thema wirkungsvolle Hilfe leisten zu können. Holetschek hofft auf die Unterstützung durch das bayerische Wirtschaftsministerium bei diesem Projekt.

Innovation trifft Tradition
Dass beide Destinationen - das Allgäu und Bayerisch-Schwaben - hier bereits auf einem guten Weg sind, zeigte Geschäftsführer Bernhard Joachim an vielen Beispielen der Marketingarbeit. Trotzdem müsse man stets auf neue Entwicklungen reagieren, wie aktuell auf die enormen Zuwächse bei der mobilen Nutzung des Internets. "Eine touristische Website muss heute responsiv sein, also auch auf Tablets und Smartphones gut funktionieren", so Joachim. Doch auch die Tradition kommt im Tourismusmarketing nicht zu kurz. So legte der Verband zum morgigen Jubiläum des Bayerischen Reinheitsgebots eine "Brauereienkarte" für Schwaben vor - nach Joachims Worten "ein Geburtstagsgruß an das bayerische Bier". Weitere Informationen dazu unter www.allgaeu-bayerisch-schwaben.de/bier.

Zu Gast im Landkreis Neu-Ulm
Gastgeber des großen schwäbischen Tourismustreffens war in diesem Jahr die kleine Gemeinde Roggenburg mit ihrem prachtvoll renovierten und weithin sichtbaren Prämonstratenserkloster. Pater Roman Löschinger betonte in seinem Grußwort, dass das Kloster in der Vergangenheit und auch künftig neue Tourismusideen aktiv unterstütze. Gleichzeitig appellierte er an das "schwäbische Netzwerk", den Tourismus gemeinsam weiter voranzubringen. Wieviel allein schon der Landkreis Neu-Ulm für Gäste zu bieten hat, unterstrichen die stellvertretende Landrätin Sabine Krätschmer und der Roggenburger Bürgermeister Mathias Stölzle: ein breites Spektrum vom neu klassifizierten Illerradweg bis hin zu kulturtouristischen Highlights wie Kloster Roggenburg, dem Vöhlinschloss Illertissen oder dem Fuggerstädtchen Weißenhorn.

Bildunterschriften:

Bild 1: Jahreshauptversammlung des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben (TVABS) in Roggenburg mit Bernhard Joachim, Geschäftsführer Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben, Klaus Holetschek, MdL, Vorsitzender Tourismusverband, Maria Rita Zinnecker, Landrätin Ostallgäu und stellv. Vorsitzende Tourismusverband, Sabine Krätschmer, stellv. Landrätin des Landkreises Neu-Ulm, Pater Roman Löschinger, Kloster Roggenburg, Mathias Stölzle, Bürgermeister Roggenburg (von links).

Bild 2: Kämpferischer Einsatz für die Leitökonomie Tourismus: Klaus Holetschek, MdL, Vorsitzender Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben.

Weitere Presseinformationen:
Bernhard Joachim
Geschäftsführer Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben
Schießgrabenstr. 14
86150 Augsburg
Tel.: 0831/575 37 31
b.joachim(at)tvabs.de        
www.allgaeu-bayerisch-schwaben.de